Musik ist glücklicherweise Geschmacksache und der Geschmack dieses Blogs hat bei der neuen Single „Streets to Nowhere“ von Est-Her entschieden: hier hört man eines der schönsten Werke dieses Jahres.

Warum? Weil der seine Verzweiflung und Verletzlichkeit in die Welt „hinausschreiende“ Track des vielversprechenden Newcomers aus Toronto authentisch und ehrlich ist und man das in jeder einzelnen gesungenen Note auch tatsächlich spürt.

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Weshalb „Friede, Freude, Eierkuchen“ und eine „heile Welt“ – auch musikalisch – vorgaukeln, wenn es in der Realität doch gar nicht so ist. Eskapismus zu bieten ist das ein oder andere Mal zwar gut und schön aber tatsächlich hilft es doch am meisten zu hören, dass es anderen genauso ergeht, wie einem selber und man mit seinen Problemen nicht alleine da steht. Und da hat schon manch musikalisches Werk bei einem sicherlich schon entsprechende „Wunder“ vollbracht.

Das rohe, aufs Wesentliche konzentrierte „Streets to Nowhere“ von Est-Her kommt deshalb auch mit keiner festen, einzig richtigen und wahren Interpretationsvorlage daher, sondern überlässt jedem einzelnen Hörer*in, das für sich aus dem Stück mitzunehmen, was einem persönlich wichtig ist.

Der beeindruckende und bewegende Track ist Teil des Albums „Empty Paradise“ des Musikers, welches nächstes Jahr veröffentlicht werden soll. Die von ihm co-produzierte Platte entstand in den Dairy Studios in Brixton, England, zusammen mit dem namhaften Produzenten Craigie Dodds (Amy Winehouse, Gorillaz) und nicht minder namhaften Songwritern wie Joey Little (Lorde) und Illangelo (The Weeknd).

Dafür sperrten sie sich drei Monate lang ein und ließen die ganze Zeit den Projektor mit Kinoklassikern im Hintergrund laufen. Insbesondere der Film „The Wrestler“ fügte sich mit seinem universellen Gefühl, alles zu verlieren perfekt in die Stimmung ein.

Est-Her verriet: „Zu der Zeit hatte ich eine Menge Druck von allen Seiten, daher ist ,Streets to Nowhere’ in gewisser Weise ein Liebesbrief an mich.“

Natürlich UNBEDINGT hörenswert!

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