iamnotshane: „Punch Me in the Face“ oder: wer braucht schon „fake“?

Foto: Callum Walker Hutchinson

„Punch Me in the Face“ (übersetzt: „Schlag’ mir ins Gesicht“) heißt die neue Single des – in der doch von recht vielem „more of the same“ geprägten Musikwelt – herausstechenden Künstlers iamnotshane (aka Shane Niemi) aus Los Angeles. Es handelt sich hierbei übrigens in keiner Weise um einen Aufruf zur Gewalt aber dazu gleich noch etwas ausführlicher.

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iamnotshane besticht regelmäßig – man erinnere sich an solch überzeugende frühere Werke wie „Unemotional“, „Security“ und natürlich das viral gegangene „Insecure“ – nicht nur mit clever formulierten Texten, in denen er auch durchaus nicht so leicht verdauliche Themen wie Depression behandelt. Das Düstere wird aber üblicherweise in tanzbaren, ansteckenden Pop mit einer Prise Ironie und Humor verpackt und dem Ganzen somit eine hoffnungsvolle Note verpasst. Das setzt iamnotshane genauso in seinen kreativen storytellenden Videos um, bei denen regelmäßig auch seine ganz eigenen denkwürdigen Dance-Moves zum Einsatz kommen.

Der Clip zu „Punch Me in the Face“ – dessen Dreh für den Protagonisten vermutlich nicht ganz schmerzlos verlief und bei dem wohl der ein oder andere blaue Fleck als Erinnerung übrig blieb – ist da keine Ausnahme. Also geht es in dem Song doch um körperlich ausgetragene Kämpfe? Mitnichten. Der handelt nämlich von…Trommelwirbel…falschen Freunden und deren Unart, einem immer Honig ums Maul zu schmieren statt aufrichtig zu sein. Oder wie es der Sänger und Songschreiber selbst formuliert: „[Er] handelt von dem Bedürfnis nach liebevoller Strenge von einem echten Freund, nicht den Fake-Freunden, die einem alles sagen, was man hören möchte. Es ist eine Weckruf-Hymne.“ Song und Video sind unbedingt hörens- und sehenswert!

Wer „Punch Me in the Face“ und andere Veröffentlichungen aus dem Debütalbum „One Less Year Alive“ (April 2021) von iamnotshane auch mal live hören möchte, hat im Januar 2022 die Gelegenheit dazu. Da kommt der Künstler im Rahmen seiner Europa-Tour auch nach Deutschland, nämlich am 22. Januar nach Berlin (Badehaus), am 25. Januar nach Hamburg (Häkken) und am 26. Januar nach Köln (Yuca).

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