Kill J: Ausnahmekünstlerin ist mit Elektropop-Hymne „Gravity“ zurück

Seit der Veröffentlichung ihrer „Quasi“-EP Anfang letzten Jahres war es um die Newcomerin Kill J etwas ruhig geworden. Jetzt meldet sich die dänische Ausnahmekünstlerin, die eigentlich Julie Aagaard heißt, mit der Elektropop-Hymne „Gravity“ zurück. Einen sinnlichen Unterton hatten ihre Songs schon immer, was vor allem der markanten zarten Stimme der Musikerin geschuldet ist.

Auch ihr neuestes, eingängiges Werk macht dabei keine Ausnahme, hat aber gleichzeitig auch soundtechnisch einige Abwechslung für die Ohren zu bieten. Da gibt es nämlich ein kreatives Intro mit Grillenzirpen und Kirchenorgel, das in einen Beat mit Fingerschnipsen und rhythmischem Händeklatschen, begleitet von kurzen, betonten Synth-Akkorden übergeht. Das neue sehr gelungene Werk ist dann auch die erste Auskopplung ihres Debütalbums und einer der fröhlicher klingenden Songs darauf. In Wirklichkeit handelt der Track jedoch davon, in einer Krise zu stecken.

Gegenüber ‚The Line of Best Fit’ verriet die Sängerin dazu, dass dabei eine „Verstehens- und Glaubenskrise“ gemeint sei: „Ich bin keine religiöse Person aber ich verspüre trotzdem das Bedürfnis, an etwas zu glauben. Dieser Song handelt davon, Trost in den Naturgesetzen zu finden – und eine einfache Sache zu erkennen, an die man sich festhalten kann […]: Wenn ich loslasse, falle ich runter.“ Und die Künstlerin ergänzte: „Er handelt davon, sich dem zu ergeben, was wir wissen. Sich dem Sog der Schwerkraft mit all den Vorstellungen von religiöser Hingabe zu ergeben.“ Bei diesem tollen ersten Appetizer für das kommende Album darf man sich jetzt schon auf viele weitere musikalische Perlen von Kill J freuen!

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