Magnus Tempels: „Far to Fall“ ist kein 08/15-Liebeslied

Foto: Joakim Lambek

„I don’t feel alright“ (übersetzt: „Mir geht es nicht gut“) heißt es gleich zu Anfang der neuen Single „Far to Fall“ des spannenden dänischen Elektropop-Newcomers Magnus Tempels. Nicht unbedingt ein Satz, den man sofort mit einem Liebeslied in Verbindung bringen würde und doch handelt es sich bei dem Track genau um ein solches – aber eben eines der mehr untypischeren Sorte, welches nicht nur mit rosaroter Brille daherkommt.

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„Far to Fall“ lässt auch von seinem eher düsteren, teilweise orientalisch angehauchten Sound inklusive verzerrtem vorwärtsgaloppierenden Bass nicht notwendigerweise gleich an einen Lovesong denken. Wenn man sich genauer mit dem verletzlichen und ehrlichen Text des Songs befasst macht das Ganze aber Sinn. Darin wird nämlich nicht nur von der Euphorie der Verliebtheit erzählt, sondern auch von Verzweiflung, denn da gibt es plötzlich die Möglichkeit, „unendlich tief zu fallen“, wenn die Beziehung nicht hält.

Magnus Tempels verriet dazu: „Für mich ist es richtig verrückt, frisch verliebt zu sein – eigentlich fast schon schwierig, weil ich Angst bekomme aber mich gleichzeitig dadurch angezogen fühle, von den Gefühlen einer anderen Person abhängig zu sein.“

Das dazugehörige sehenswerte Video interpretiert dann auch diese feine Linie zwischen Liebe und Wahnsinn, die der Song thematisiert. „Far to Fall“ von Magnus Tempels sollte man seinen Ohren unbedingt gönnen!

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