Das Elektro-Duo MISSIO aus Austin, Texas ist für seinen düsteren aber trotzdem tanzbaren Sound bekannt und gehört zu den Shootingstars in diesem Bereich. Mit „Loner“ kommt heute (19. Mai) das schon lange mit Spannung erwartete Debütalbum von Sänger/Songschreiber Matthew Brue und Produzent/Instrumentalist David Butler heraus.

Courtesy of RCA Records, a division of Sony Music Entertainment

music-allnew.com durfte sich das 11 Tracks starke Werk anhören und kann beeindruckt feststellen, dass es wie ein musikalischer Wirbelsturm daherkommt. Langeweile ist deshalb auch komplette Fehlanzeige! Freunde der ehrlichen Texte, düsteren Töne und dröhnenden, fast schon wütend anmutenden, rockigen Beats kommen dabei voll auf ihre Kosten. Auch Hip-Hop-Einflüsse sind aus dem Sound deutlich zu erkennen. Die eher sanftere, gefühlvolle Stimme von Sänger Matthew Brue bildet dabei zu allem einen gelungenen Kontrast.

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Genauso wie MISSIO mit „Loner“ den Hörern ihren selbstbewussten, immer sehr abwechslungsreichen Sound direkt ins Gesicht „klatschen“, genauso wenig halten sie darauf mit ihren Texten zurück. Die „Parental Advisory“-Warnung für expliziten Content bei Songs wie „KDV“ (feat. Shug), „Everybody Gets High“, „I Don’t Give A …“ (feat. Zeale) und „DWI“ ist also nicht umsonst aber so funktionieren ehrliche Texte nun eben manchmal…

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Ansonsten überzeugt das Duo durchgängig mit ihren hymnenartigen, energiegeladenen Tracks, bei denen der Chorus zum engagierten Mitsingen einlädt, darunter „I Do What I Want“ und dem schon zu ihrem musikalischen Markenzeichen gewordenen erfolgreichen Werk „Middle Fingers“. Die Message aus den Songs scheint dabei klar erkennbar: „ich gehe meinen eigenen Weg und lasse mir nichts von irgendjemandem vorschreiben“. Besonders hervorgehoben werden sollen hier außerdem noch „I Don’t Even Care About You“ und „Twisted“, die beide auch direkt dem ‚Suicide Squad’-Soundtrack entsprungen sein könnten.

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Fazit: „Loner“ von MISSIO ist genau das richtige Album für alle, die auf brutal ehrliche Texte, düstere Sounds und dröhnende Elektro-Beats stehen.

Foto: Tim Saccenti