Peter Wise: „Trustfall“ über Bindungsangst und Kontrollverlust

Um die Sorge, die Kontrolle aus der Hand zu geben, geht es in der neuen Single „Trustfall“ von Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist Peter Wise. Der in Brooklyn ansässige Soul-Pop-Newcomer behandelt in seinem nachdenklichen und emotionalen Werk konkret die Angst vor Liebe und Bindung.

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Der Musiker, der als Einflüsse Joni Mitchell, Bob Dylan, Jeff Buckley und John Mayer angibt, bringt im Chorus dann auch den sogenannten „Vertrauensfall“ ins Spiel. Diese Übung wird oft in Seminaren zur Stärkung des Wir-Gefühls im Team und Förderung von ebendiesem Vertrauen eingesetzt. Dabei sollen sich die Teilnehmer jeweils rückwärts in die Arme der anderen Teilnehmer fallen lassen. Bei „Trustfall“ scheint es bei den zwei betreffenden Personen aber genau an dieser Voraussetzung zu fehlen, sich so in eine Beziehung einbringen zu wollen.

Gegenüber dem ‚Variance’-Magazin erklärte Peter Wise zur sehr gefühlvoll interpretierten Leadsingle aus seiner im Herbst erscheinenden neuen EP: „,Trustfall’ ist ein Song über Bindung. Verliebt zu sein beinhaltet, ein Maß an Kontrolle und den Komfort, in einer persönlichen Blase zu leben aufzugeben, um Raum für jemand anderen und dessen Verschrobenheiten zu machen.“

Er fuhr fort: „Dieser Sprung, aus dem Selbst herauszukommen und jemand anderen in sein Leben zu lassen kann sich sehr beängstigend anfühlen, was sich meiner Meinung nach sehr gut in das visuelle Bild eines Vertrauensfalles einreiht. Dieser Song handelt also von zwei Menschen, die damit Probleme haben, sich auf diese Ebene gegenseitiger Verpflichtungen einzulassen.“ Unbedingt hörenswert!

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Foto: @shervinfoto

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