Sophie Gray: „Bored To Death“ oder: völlig relaxt in den „Wahnsinn“

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Es gibt positive und negative Langeweile. Letztere ist im Gegensatz zur Ersteren häufig mit viel Nachgrübelei und einem Chaos an Gefühlen verbunden. Die jetzt 17-jährige zuvor gefeaturete Sängerin und Songwriterin Sophie Gray aus Denver, Colorado beschäftigt sich in ihrem neuen Track „Bored To Death“ ebenfalls mit dem Phänomen der Langeweile und zwar mit der negativen Variante.

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Präsentiert wird die miserable Gefühlslage, die Sophie Gray in ihrem persönlichen Werk beschreibt mit relaxtem Akustikgitarre-Sound. Dieser verzichtet auf großen melodischen „Firlefanz“. Auch der dazugehörige Clip erinnert zuerst mehr an ein entspanntes Urlaubsvideo, lässt aber zwischendurch dann doch immer wieder durchblicken, dass „etwas nicht stimmt“.

Im Interview mit dem ‚Vents’-Magazin verriet die vielversprechende Newcomerin zum Hintergrund von „Bored To Death“: „Ich war von dem inspiriert, was ich damals emotional durchmachte. Ich habe das Lied während des Lockdowns geschrieben, während ich mich so isoliert und allein gefühlt habe. Ich denke, dass diese Zeit viele junge Leute auf wirklich massive Weise beeinflusst hat. Ich wollte diese Emotionen an den Tag bringen und andere wissen lassen, dass sie damit nicht allein sind.“

Das dazugehörige Video sollte ganz bewusst „ein wenig im Kontrast zum Song“ stehen, wie Sophie Gray weiter erklärte: „Äußerlich ist es an einem wunderschönen Ort gedreht aber der Prozess des langsamen Zusammenbruchs und Durchdrehens wird [auch] während des gesamten Clips gezeigt.“ Song und Video sind auf jeden Fall hörens- und sehenswert!

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