Seine Single „Silence“ brachte dem kanadischen Newcomer Steve Benjamins letztes Jahr bereits große Aufmerksamkeit in der Musikszene und über 250.000 Streams auf Spotify ein. Der Nachfolge-Track „Purification Ritual“ löste nicht weniger Begeisterung aus und manifestierte nur, dass man diesen musikalisch vielseitigen Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalisten mit seinen tiefgründigen Texten unbedingt auf dem Schirm haben sollte.

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In seinem neuesten melancholisch angehauchten Track „Manhood“ („Männlichkeit“), der mit einer Art „Verzweiflungsschrei“ endet, widmet sich Steve Benjamins dem oftmals Widerspruch zwischen der äußeren und inneren Wahrnehmung einer Person. Welche Erwartungen an sich selbst hat man oder aber möchte man von anderen erfüllen und trotz Selbstzweifeln nach außen hin projizieren? Da kommt einem unter anderem unweigerlich der Begriff „Poser“ in den Kopf.

Zum ansteckenden Song mit seinem dazugehörigen sehenswerten Video verriet der Musiker auf seiner Webseite: „Ich glaube Teil davon, wie es sich anfühlt ein Mann zu sein ist, dass man Kraft und Selbstbewusstsein ausstrahlen möchte, während man innerlich mit Selbstzweifeln zurechtkommen muss. Ich wollte, dass ‚Manhood’ davon handelt. Daher bewegt sich der Erzähler im Song zwischen selbstbewusster Prahlerei und wimmelndem Selbstzweifel.“

Die Maske habe er für das Video gewählt, weil sie Angeberei und Selbstbewusstsein ausdrücke – und trotzdem könne jeder sehen, dass es nur eine Maske ist, „was bedeutet, dass das Ganze etwas Lustiges und Aufgesetztes beinhaltet“, so Steve Benjamins.

„Manhood“ stammt übrigens aus der gleichnamigen, fünf Tracks starken neuen EP des Musikers, die am 16. Februar 2018 herauskommt. Ein richtig toller Appetizer darauf, den man unbedingt gehört haben sollte!

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