Twin Toes: „Lost in Playlists“ ist anders und hinterlässt damit einen bleibenden Eindruck

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Welche/r Newcomer*in möchte mit seinem/ihrem Song nicht schon gerne in einer bekannten offiziellen Spotify-Playlist wie New Music Friday – um nur eine davon zu nennen – auftauchen. Warum lange warten und hoffen, wenn sich das Ersehnte auch viel schneller verwirklichen lässt, dachte sich offensichtlich die belgische Newcomer-Band Twin Toes (Antoine Geluck und Nicolas Mouquet).

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Nur eine konsequente Schlussfolgerung des spannenden neuen Duos mit dem originellen Namen, der übrigens einer Art schicksalhaften Begebenheit zuzurechnen ist. Wenn sich zwei Personen gerade in der Phase, in der sie über die Gründung einer Band sprechen unabhängig voneinander und weit voneinander entfernt den gleichen Zeh am linken Fuß brechen, dann will einem das Universum damit doch etwas sagen?

Zweifellos will es einem sagen, dass sich bei Twin Toes (richtig geraten: deshalb auch dieser Bandname) zwei sehr kreative und ideenreiche Personen zusammengefunden haben. Die verträumt daherkommende Debütsingle „Lost in Playlists“ ist der erste Beweis dafür, bei der es um ein gebrochenes Herz geht aber doch so ganz anders erzählt, als man es sonst gewohnt ist. Warum? Nicht nur, weil sie einem in ihrer spaßig vermittelten Machart ein Lächeln ins Gesicht zaubert, sondern weil man es hier mit einer ganz speziellen Form des Songwritings zu tun hat – nämlich mit derjenigen, bei der sich der Text aus einem Puzzle von Playlist-Titeln zusammensetzt und damit auch noch Sinn ergibt.

Via ,Indietronica’ erklärten Twin Toes zum Track: „Jede Band möchte, dass ihre Songs in allen Playlists enthalten sind. Wir haben das Gegenteil gemacht. Wir haben alle Playlists in unseren Song gepackt. Wir haben entdeckt, dass wir Sätze bilden und eine Geschichte erzählen können, wenn wir mehrere Playlist-Namen hintereinander setzen.“

Das Duo fuhr fort: „Es war ein wahnsinniges Puzzle aber wir denken, dass wir es geschafft haben aus etwas, das zunächst nicht unbedingt so scheint einen poetischen Song zu machen. ,Lost in Playlists’ spricht über Herzschmerz, den wir durch Musik versuchen würden, zu vergessen, indem wir uns in all diesen Playlists verlieren. [Indem wir] von einer Emotion zur anderen gehen, von einer Stimmung zur anderen…“ Song und dazugehöriges lustiges Video sind unbedingt hörens- und sehenswert!

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