Vérité: „Somewhere In Between“ – Debütalbum-Review

Gleich die Debütsingle „Strange Enough“ von Vérité (aka Kelsey Byrne) (hier mehrfach gefeatured) aus Brooklyn wurde vor drei Jahren zu einem viralen Hit und erreichte Platz 1 bei Hype Machine. Ihre Coverversion von „Somebody Else“ von The 1975 letztes Jahr manifestierte mit bis heute über 80 Millionen Streams schließlich, dass man mit der Sängerin und Songschreiberin unbedingt rechnen muss. Heute (23. Juni 2017) bringt Vérité ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum „Somewhere In Between“ heraus.

Courtesy of Kobalt Music Recordings

music-allnew.com durfte sich das tolle Werk anhören, an dem Fans von gut gemachter Pop-Musik ihre wahre Freude haben sollten.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Für die 13 Tracks starke Platte arbeitete die Künstlerin mit so namhaften Produzenten wie Liam Howe (Lana del Rey, Ellie Goulding, fka Twigs), Tim Anderson (twenty one pilots, Solange), Peter Thomas (Selena Gomez, Betty Who), James Flannigan und Zach Nicita zusammen und diesen prominenten Hintergrund hört man den allesamt qualitätsmäßig richtig gut gemachten, radiotauglichen Songs auch an. Auch der häufiger gezogene Vergleich mit Lorde ist durchaus nachvollziehbar, wenn man unter anderem solche Tracks wie „Freedom of Falling“ betrachtet.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Platte hat insgesamt ein überwiegend hohes Tempo und einen melancholischen Unterton, wird jedoch nie langweilig und ein wirklich schlechter Song lässt sich dabei auch nicht ausmachen. Außerdem belegen die Tracks eindrucksvoll, dass Vérité gesanglich richtig etwas drauf hat und kommen auch sonst sehr authentisch und ehrlich rüber. Als persönliche Höhepunkte sollen hier insbesondere „Bout You“, „Solutions“ und „Freedom of Falling“ hervorgehoben werden.

Fazit: Mit „Somewhere In Between“ präsentiert Vérité ein durchgängig tolles, abwechslungsreiches Pop-Album, mit dem man einfach nichts falsch machen kann.

Foto: Eric Ryan Anderson

Explore More