Songs, die einem gleich ein begeistertes „Wow“ entrücken gibt es bekanntlich selten genug in der heutigen Musikszene. Für den neuen Track „King of Nothing“ von Newcomerin Alina Bea ist das aber der Fall. Das düstere Werk der außergewöhnlichen Sängerin, Tänzerin und Multiinstrumentalistin aus Los Angeles, die mit Kate Bush und Björk verglichen wird, legt ein gewaltiges vorwärtsgaloppierendes Tempo an den Tag. Dabei fühlt man sich als Hörer/in so, als ob man – ohne jegliche Chance auf Rettung – direkt auf einen Abgrund zurast.

Kein Wunder, handelt der kraftvolle, energiegeladene und innovative Song doch vom „Ende der Welt“, beziehungsweise dem Gefühl, dass man genau da angelangt ist – inklusive hoffnungslosem Text. Inspiriert wurde „King of Nothing“ von der US-Politik unter Donald Trump und den dazugehörigen Konsequenzen.

Das Werk stammt aus dem im Mai veröffentlichten 11 Tracks starken Debütalbum „You Will Learn“ von Alina Bea. Zu diesem verriet die Künstlerin: „Ich habe angefangen, diese Songs zu schreiben, nachdem Trump gewählt worden war. Als ich mir die bevorstehende Apokalypse vorstellte, von der ich befürchtete, dass sie unvermeidlich war. Im Moment fühlt es sich für viele von uns so an, als würden wir in diesem Science-Fiction-,Ende-der-Welt’ leben, das wir nur aus Filmen her kennen. ,You Will Learn’ [,Du wirst es lernen’] als Titel bedeutet ein Versprechen wie eine Drohung. Du wirst nicht notwendigerweise mögen, was du über dich selbst und die Welt lernst, wenn du erwachsen wirst.“ „King of Nothing“ von Alina Bea sollte man unbedingt gehört haben!

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