Echte, wirkliche Coolness ist, wer sich selbst treu bleibt, egal was andere machen und was andere von einem denken. Daran knüpft auch die neueste stimmungsvolle Elektropop-Single „Anybody Out There“ der hier schon gefeatureten US-Sängerin und Songschreiberin Annika Grace an.

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Diese hat mit ihrer markanten Stimmfarbe, einem ehrlichen, aufrichtigen Text und einer leidenschaftlichen Interpretation gleich die gesamte Aufmerksamkeit auf ihrer Seite. Dazu leitet die im Chorus sehnsuchtsvoll gestellte Frage: „Gibt es da draußen jemanden, der so ist wie ich?“ einigen Stoff zum Nachdenken ein – vor allem im Hinblick darauf, an welchen Werten sich der/die Einzelne orientieren möchte.

Annika Grace kommentierte dazu: „In unseren heutigen Gesellschaft verzehren wir uns so nach Ruhm, Reichtum und Beliebtheit. Bei der Bewertung, wie sehr wie geliebt werden, machen wir uns von unseren Social-Media-Followern abhängig. Wir wischen nach rechts, um keinen anständigen Menschen zu finden, mit dem wir uns zusammen sehen könnten, sondern gehen stattdessen danach, wer der Heißeste ist. Es ist eine ,Ich’-Gesellschaft und ich habe das Gefühl, dass viele von uns, vor allem ich, mich in dieser Kultur, die durch das Internet geschaffen wurde, ein wenig verloren fühlen.“

Sie selbst bezeichne sich als „altmodisch und hoffnungslos romantisch“, was ihrem Empfinden nach heutzutage immer weniger zu finden ist. Statt jemandem bei einem romantischen Date einen Drink auszugeben und die Person wirklich aufrichtig kennenlernen zu wollen, gebe es „One-Night-Stands und Gelegenheitssex“, so die Musikerin.

Den Song „Anybody Out There“ habe sie daher auch „in der Hoffnung geschrieben, dass andere sich damit identifizieren können und verstehen, dass selbst wenn die Welt eine Sache tut, man sich nicht brav dem Anführer anschließen muss.“ Ein Werk mit einer wirklich wichtigen, selbstbewussten Botschaft, das unbedingt hörenswert ist!