RVHEEM: „For You“ mit wunderschöner emotionaler Verletzlichkeit

Die Musikindustrie macht krank – so jedenfalls sehr kurz und hart auf den Punkt gebracht das Fazit, welches man aus einer Studie der britischen Organisation „Help Musicians UK“ aus dem Jahr 2016 ziehen kann. Dabei wurden etwas mehr als 2.000 Musiker aus Großbritannien befragt, wobei die meisten im Alter zwischen 18 bis 35 waren. 71 Prozent gaben an, schon einmal eine Panikattacke oder Angststörung gehabt zu haben. Annähernd genauso viel, nämlich 69 Prozent berichteten davon, an Depressionen gelitten zu haben.
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Warum diese Einleitung? Weil sich die wunderschöne gefühlvolle neue Single „For You“ des in Liverpool lebenden kenianisch-indischen Sängers, Songwriters und Multiinstrumentalisten RVHEEM (ausgesprochen: Raheem) ebenfalls dieses Themas annimmt. Und das inklusive einem orchestral-dramatischen Arrangement.
Der vielversprechende Newcomer, der als Inspirationen unter anderem die R&B-Stars Khalid und H.E.R. angibt und dessen sommerlicher Track „Cellular“ aus dem Jahr 2019 mit bis dato fast 220.000 Streams auf Spotify aufwarten kann möchte durch seine Songs mit Absicht auch Aufmerksamkeit für die Auswirkungen wecken, die die Musikindustrie auf die mentale Gesundheit von Künstler*innen haben kann.
Bei „For You“ geht es dann auch darum, die Verletzlichkeit anzunehmen und sie nicht als Schwäche, sondern Stärke und Mittel zur Verbindung mit anderen zu sehen. RVHEEM erklärte: „Für einen Mann ist es einfacher, so zu tun, als würde es ihn nicht kümmern, statt sich seinen wahren Gefühlen zu stellen. ,For You’ war meine Art, zu akzeptieren, wie ich mich fühlte und es hat mich gelehrt, dass es manchmal okay ist nicht okay zu sein.“ Unbedingt hörenswert!
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