Mit der Single „Be Alright“ von Enjune (aka Jake Goble) aus Kalifornien kriegt man ein Debüt präsentiert, das sich von der musikalischen Masse abhebt. Das emotionale Werk fängt erst ruhig an, legt in seinem Verlauf aber eine dramatische Steigerung hin, die an Stücke von Coldplay erinnert. Der ein oder andere könnte dabei durchaus ein Tränchen vergießen.

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Zu dem traurigen Hintergrund des Songs – zugleich die erste Veröffentlichung aus einer insgesamt sechs Tracks starken EP von Enjune mit dem Titel „Teal Dreams“, die im Juni herauskommt – verriet dieser auf Facebook: „Im Januar 2018 wurde mein bester Freund und einstiger Bandkollege Evan rückfällig und starb an einer versehentlichen Überdosis Heroin nach jahrelangem Kampf gegen Opioidabhängigkeit. […].“

Der Musiker fuhr fort: „Tief in mir wusste ich, dass ich es nicht ertragen könnte, mich zurückzulehnen und zu gestatten, dass der Tod meines Freundes eine weitere traurige Statistik in einer Tabelle wird und so ist seitdem das Kreieren und Veröffentlichen von Originalmusik, die meinem Selbst entspricht, zu einem neuen Ziel geworden. Ich mache das, um Evan und andere zu ehren, die ähnliche Kämpfe wie er geführt haben.“ „Be Alright“ gehört dann auch zu der Sorte von Songs, die auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Selbst davon überzeugen!