ESC 2026: Diese Beiträge sollte man unbedingt auf dem Schirm haben – Teil 2
Mit einem bunten Spaßvogel, einem der noch an die wahre Liebe „bis dass der Tod uns scheidet“ glaubt, einem, der vielleicht nicht mehr daran glaubt, weil dessen Herz gebrochen ist, einem, der das triste Hamsterrad seines Jobs satt hat und einem, der auf der Suche nach sich selbst ist, geht es beim zweiten Teil unserer diesjährigen ESC-Favoriten für das Finale in Wien am 16. Mai weiter. Fünf davon wurden schon in unserem „Teil 1“ präsentiert.
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Mehr InformationenAkylas: „Ferto“ – Griechenland
Wohl dem, der ein ernstes, zum Nachdenken anregendes Thema mit viel Humor überzeugend unter die Leute bringen kann. Lachen kommt in diesen schwierigen Zeiten manchmal ja generell etwas zu kurz. Griechenland geht mit Akylas und „Ferto“ dieses Jahr auf das erste Hören hin mit einem lustigen, energiegeladenen, tanzbaren und musikalisch vielfältigen ESC-Beitrag an den Start. Und auch die dazugehörige farbenfrohe Performance sorgt gleich für gute Laune. Inhaltlich werden aber etwas ernsthaftere Töne angeschlagen. In „Ferto“ soll es nämlich laut ,ESC kompakt‘ „um den Überkonsum der heutigen Gesellschaft und den ständigen Drang, immer mehr zu besitzen“ gehen. Offenbar inspiriert von seiner eigenen Kindheit, in der seine Mutter nicht viel Geld hatte, um ihm all seine materiellen Wünsche zu erfüllen, heißt es dann auch in einem emotionalen Part des Songs: „Ich werde dafür sorgen, dass es uns an nichts mehr fehlt, Mama.“ Unsere Prognose: Eine hohe Platzierung sollte „Ferto“ von Akylas so gut wie sicher sein.
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Mehr InformationenSal Da Vinci: „Per Sempre Si“ – Italien
Zum diesjährigen italienischen ESC-Beitrag „Per Sempre Si“ von Sal Da Vinci lässt sich erst einmal so viel sagen: Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Bei dem ein oder anderen mag diese theatralische Darbietung eines sehr emotionalen und äußerst romantischen Songs, der nostalgische Gefühle einer früher einmal viel besseren Welt weckt, möglicherweise Fluchtgedanken oder einen Brechreiz auslösen.
Andere werden sich der Faszination dieses Liedes genau wegen seines nostalgischen Popschlager-Flairs und seiner romantischen Thematik einer alle Hürden überwindenden, nie endenden Liebe „bis dass der Tod uns scheidet“ nicht entziehen können, gerade deswegen, weil sich diese Sehnsucht selten genug im wahren Leben erfüllt. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen! Und zum Träumen lädt der groovige und tanzbare (Hochzeits-)Song ohne jeden Zweifel ein. Und ohne jeden Zweifel kommen einem bei der demonstrativen Hervorhebung des Eherings (im Musikclip wie auch bei der Bühnenperformance) Erinnerungen an das Video von Beyoncé zu ihrem Hit „Single Ladies (Put a Ring On It)“. „Per Sempre Si“ von Sal Da Vinci darf im Hinblick auf eine gute ESC-Platzierung auf keinen Fall unterschätzt werden.
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Mehr InformationenNoam Bettan: „Michelle“ – Israel
Bei dem israelischen ESC-Beitrag „Michelle“ von Noam Bettan ist für unsere musikalische Bewertung alle Politik komplett außen vor. Es wird einzig und allein auf den Song an sich geschaut. Und da hat man es mit einer poppigen und wirklich sofort ins Ohr gehenden Herzschmerz-Ballade inklusive ansteckendem Mitsing-Chorus zu tun. Dazu wartet der Track neben Hebräisch auch mit einem französischen und englisch gesungenen Teil auf und ist demnach international ausgelegt. Ein echt gut gemachter Pop-Ohrwurm, was neidlos anerkannt werden muss.
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Mehr InformationenLook Mum No Computer: „Eins, Zwei, Drei“ – Großbritannien
Huch, da hat doch der englische ESC-Beitrag dieses Jahr tatsächlich mehr Deutsch zu bieten, als der deutsche Beitrag selbst. „Eins, Zwei, Drei“ heißt das vorwärtstreibende Synthpop-Werk von Look Mum No Computer (aka Sam Battle). Der erlangte unter anderem mit seiner Erfindung einer Orgel aus Furby-Spielzeugen Aufmerksamkeit.
„Eins, Zwei, Drei“ handelt davon, sich in der tristen Monotonie der Arbeit gefangen und wie in einem Hamsterrad zu fühlen und daraus ausbrechen zu wollen. Da wird sich der ein oder andere thematisch bestimmt gut hineinversetzen können. Ein Sieg wird es für Großbritannien wohl nicht werden aber eine bessere Platzierung als in den letzten Jahren dürfte für den powervollen und eingängigen Mitsing-Track durchaus drin sein.
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Mehr InformationenDaniel Zizka: „Crossroads“ – Tschechien
Sehr emotional mit dramatischer Steigerung sowie gesanglich kraftvoll und mit großer stimmlicher Bandbreite dargeboten kommt der tschechische Beitrag „Crossroads“ von Daniel Zizka daher.
Wie es der Titel der wunderschönen atmosphärischen Pop-Ballade (übersetzt: „Scheidewege“) bereits impliziert, geht es inhaltlich um die schwierigen Entscheidungen des Lebens, um Orientierung und darum, seinen eigenen Weg zu finden. Kein Wunder also, dass der Song dann auch keine locker-flockige Gute-Laune-Stimmung verbreitet, sondern auf einen dunkleren, düsteren Sound setzt. „Crossroads“ von Daniel Zizka wird von manchen als „Geheimtipp“ gehandelt und es bleibt abzuwarten, ob das Werk beim ESC-Finale tatsächlich für einen Überraschungserfolg sorgt.
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