Joji: „Glimpse of Us“ als bewegende Piano-Ballade mit bleibendem Eindruck

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Es ist eine Kuriosität der menschlichen Natur, irgendwie nie wirklich mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Das muss nicht negativ sein, insbesondere wenn es sich darauf bezieht, seine vielleicht noch nicht ganz so rosig aussehende Lebens-, Berufs- und Finanzsituation unbedingt verbessern zu wollen.

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Anders sieht die Sache dagegen gleich aus, wenn sich – was sich ja heutzutage nur in ganz seltenen Fällen äußert, wenn man das Vorgehen in den sozialen Medien so betrachtet – eine (generelle) Unzufriedenheit auf Beziehungsebene zum Ausdruck kommt. Insbesondere dann, wenn es für diese Unzufriedenheit tatsächlich gar keinen nachvollziehbaren Grund gibt und der andere Teil in der Beziehung damit nur für eine auf ein Podest gehobene Illusion „büßen“ muss.

Und hier wären wir auch schon bei der großartigen melancholischen und bewegenden neuen Piano-Ballade „Glimpse of Us“ von Joji (aka George Miller). Der in Japan geborene und in New York lebende spannende Sänger, Produzent und ehemalige YouTuber ist Musikliebhaber*innen in den USA, Kanada, Australien, England und Norwegen bereits ein Begriff. Mit solchen beeindruckenden Werken wie dem gerade Veröffentlichten befindet er sich auf dem besten Weg, es für jeden hierzulande auch bald zu werden.

Seine Musik – wie die seines letzten Albums „Nectar“ (2020) – wurde bis dato über sieben Milliarden (!) Mal gestreamt, wobei es die eben genannte Platte unter anderem auf Platz Drei der amerikanischen ,Billboard 200’-Album-Charts und auf die Spitzenposition der ,Billboard Independent’-Album-Charts schaffte.

Mit zartem, zerbrechlich anmutendem Gesang dargeboten geht es bei seiner neuen Single „Glimpse of Us“ darum, eine neue Beziehung mit einer früheren und der Liebe, die er für seine Ex empfand zu vergleichen. Und obwohl der Protagonist des Songs seine neue Partnerin als „perfekt“ bezeichnet, kann er trotzdem die vorherige Beziehung und diese Gefühle nicht vergessen. Tatsächlich sucht er, wenn er in die Augen seiner neuen Liebe schaut nach „einem Funke“ dessen (der Songtitel lässt grüßen), was er mit seiner Ex zusammen hatte – ein doch ziemlich hartes Geständnis.

Das dazugehörige offizielle Video ist nicht notwendigerweise das, was man bei einem solchen Song erwarten würde. Es zeigt eine Art Gang von jungen Männern, die in einem völligen Chaos hausen, regelmäßig komplett über die Stränge schlagen und alles in allem einen selbstzerstörerischen Lebensstil pflegen.

Der Clip bietet sicher so einige, ganz individuelle Interpretationsmöglichkeiten. Was sich aber unzweifelhaft feststellen lässt: man hat es hier mit einem unbedingt hörenswerten Song zu tun!

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