Das, was das Äußere scheinbar widerspiegelt, muss nicht notwendig die Realität sein – darum geht es auch in der bittersüßen neuen Single „From the Outside“ von Almost Owen. Der aus Boston stammende Sänger, Songschreiber und Produzent präsentiert mit dem Nachfolger von sommerlichen Tracks wie „One in a Million“ und „One Lucky Man“ dieses Mal ein mehr nachdenkliches, emotionales Werk.

Obwohl es von seinem verträumten Sound her nicht in Melancholie versinkt, gibt es darin durchaus auch traurige Textzeilen wie übersetzt: „Ich mache das Beste aus der Nacht, mit nirgendwo, wohin ich hingehen kann und nichts, was ich sein kann außer dem Gesicht, das ich jeden sehen lasse.“ Offenbar wird hier also für andere etwas vorgespielt, was nicht der Wirklichkeit entspricht, jedoch irgendwie auch von einem erwartet wird, denn man ist ja „noch in der Blüte meines Lebens“ wie es weiter im Text heißt.

Almost Owen beschreibt „From the Outside“ selbst als „einen Song über das Licht, das davon kommt, die Kerze an beiden Enden anzuzünden.“ Auf jeden Fall hörenswert!

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