Kat Saul: „Unit 408“ als verspielter Pop mit heimlicher Einladung

Es gab eine Zeit, in der jede/r Musiker/in, der/die sich ganz bewusst für das Pop-Genre entschied, leicht belächelt wurde. Das gehört mittlerweile glücklicherweise der Vergangenheit an, wie man an den vielen richtig gut gemachten Pop-Stücken feststellen kann, die regelmäßig die Charts mitbestimmen.

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Auch Sängerin und Songschreiberin Kat Saul, deren Vorbilder Gwen Stefani, Lorde und Sia sind, ist eine stolze Vertreterin dieses Genres und begeisterte zuletzt mit ihrer Single „Jericho“. Ihr neuester Track „Unit 408“ bringt wieder alle Merkmale mit, die einen Gute-Laune-Pop-Ohrwurm ausmachen. Verspielt, unbeschwert und mit entsprechender Eingängigkeit (insbesondere was den Chorus anbetrifft) kommt der Song dann auch daher.

Zu diesen Eigenschaften gesellt sich außerdem noch eine weitere: „Unit 408“ ist sehr persönlich. Kat Saul gibt damit nämlich ihre tatsächliche Apartmentnummer preis. Inhaltlich geht es „um diesen Gedanken, der einen um 2 Uhr früh ereilt, wenn man über seinen Ex nachdenkt und ihn wirklich vermisst…aber wenn du so wie ich bist, dann folgt dem die Überlegung: ,nun, theoretisch…weißt du wo ich wohne…du könntest genau jetzt auf dem Weg hierher sein…sollte ich ein Klopfen an der Tür erwarten?!’ Ich habe eine Schwäche für große Gesten, was soll ich sagen“, so die Musikerin gegenüber ‚Femme Riot’.

Für „Unit 408“ bleibt jedenfalls nur zu sagen: auf jeden Fall hörenswert!

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