Lyrah: „Sorry CVS“ mit ernstem Hintergrund aber frech-fröhlicher Umsetzung

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An einer Geschichte direkt aus dem echten, nicht immer rosaroten Leben lässt die vielversprechende Newcomerin Lyrah aus Los Angeles mit ihrem neuen Synthpop-Track „Sorry CVS“ teilhaben.

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Bei dem neuen Werk der schon vorgestellten Musikerin geht es um eine Krebsstadium-4-Diagnose, nicht so wirklich empathischen Ärzt*innen, bei denen die Gesundheit ihrer Patient*innen offenbar weniger im Vordergrund steht, als das Geld und bunte Erdnuss-Schokolinsen, wie man aus einem Twitter-Post erfahren darf.

Oder wie es Lyrah selbst darin formulierte: „Dieser Song handelt von einem kriminellen Gesundheitssystem und dem Stehlen von Peanut-M&M’s von CVS [Health]. […]. Ich habe [das Lied] mit meinem Bruder kurz nach seiner Diagnose geschrieben. […]“, wobei sich zuvor ein Doktor geweigert hätte, irgendwelche Krebstests durchzuführen, so die Künstlerin.

Sie erklärte weiter: „Aus Sendungen wie ,Breaking Bad’ stellt man sich vor, dass ein Arzt dich bittet, dass du dich hinsetzt und dir den Raum gibt, um schwierige Neuigkeiten zu verarbeiten. Stattdessen kriegst du Resultate, die dir als Grafik hochgeladen werden und ein Arzt ruft einige Tage später an, um ,es tut mir leid‘ zu sagen und diesen fünfminütigen Anruf deiner Versicherung in Rechnung zu stellen.“

Bei solch einem „sich kriminell anfühlenden“ Gesundheitssystem kann man dann bei Gelegenheit auch schon mal „etwas mitgehen lassen“, so jedenfalls die Reaktion aus Lyrahs näherem Umfeld und schlussendlich wechselte „[bei CVS] eine Packung M&M’s“ für deren Mutter „vielleicht oder vielleicht auch nicht“ den Besitzer, wie die Musikerin auf Twitter verlauten ließ.

„Sorry CVS“ setzt die ernste Hintergrund-Story des Songs mit einem frech-fröhlichen Sound um und bringt dabei bezogen auf das Mitgehen lassen der Süßigkeiten unter anderem die Weisheit unter: „sie sagen: die besten Dinge im Leben sind kostenlos“. Manchmal muss man eben „ein paar beschissene Lebensereignisse nehmen“ und sie musikalisch in Etwas mit positiven Vibes verwandeln, um sie verarbeiten zu können. Das scheint hier ganz offenkundig der von Lyrah gewählte Umgang mit einer schwierigen Situation gewesen zu sein. Auf jeden Fall hörenswert!

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