Newcomer Matthew Chaim aus Montreal macht Songs, die thematisch nicht wirklich in die Happy-Go-Lucky-Kategorie fallen, dafür aber umso mehr authentisch sind. Das Leben ist nun mal eben – wie es sich gerade in dieser Zeit auch zeigt – nicht immer nur eitel Sonnenschein.

Auch sein neuer Track „Form“ befasst sich wieder mit einem nicht gerade leicht verdaulichen Stoff, nämlich dem Tod. Dabei ist aber nicht unbedingt der am Ende des Lebens gemeint. Dazu erklärte Matthew Chaim gegenüber dem ,Variance’-Magazin: „[…]. [Es ist] eher der Tod, dem wir uns die ganze Zeit gegenübersehen. Als Menschen bewegen wir uns ständig zwischen Form und Formlosigkeit. Jede Nacht lassen wir uns in die todesähnliche Bewusstlosigkeit des Schlafes fallen. Selbst wenn wir wach sind, erneuern sich die Partikel unseres Körpers ständig, so dass wir unzählige Male am Tag eine neue Form annehmen. Und wenn wir erwachsen werden, sterben alte Werte aus und neue werden an ihrer Stelle geboren.“

„Form“ geht dann auch auf diesen „ewigen Tanz zwischen Form und Formlosigkeit“ ein und das mit einem gefangen nehmenden, atmosphärischen Sound, der Erinnerungen an Bon Iver weckt. Sollte man seinen Ohren unbedingt gönnen!

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