Mia Nicolai: „Dream Go“ über die Schwierigkeit, manche Träume loszulassen

Foto: Joel Chama

Wohl dem, der/die sein/ihr Leben schon in jungen Jahren bis ins kleinste Detail durchgeplant hat und es auch ganz genauso kommt, wie mit dieser Schablone vorgezeichnet. In den meisten Fällen ist das Leben aber üblicherweise nicht so „kontrollierbar“ wie man es sich vielleicht manchmal gerne wünschen würde und es hält so manche Überraschung für einen bereit.

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Einer Überraschung der negativen Art widmet sich auch die aufstrebende, in Amsterdam geborene Newcomerin Mia Nicolai in ihrem neuen Track „Dream Go“. Die abenteuerlustige, reisefreudige und erfahrungshungrige Künstlerin, die an ADHS leidet, damit ganz offen umgeht und deren Synthpop-Debütsingle „Set Me Free“ 2020 herauskam, zählt unter anderem Billie Eilish, Gwen Stefani und Lou Reed zu ihren musikalischen Inspirationen.

Mia Nicolai drückt bei „Dream Go“ Enttäuschung und Kummer über eine für sie besondere Beziehung aus, von der sie sich viel versprach, die sich aber nicht wie von ihr erwartet entwickelt hat. Das Stück versinkt dabei jedoch nicht in Melancholie, sondern vermittelt die schwierigen Gefühle mit ansteckender musikalischer Leichtigkeit, ja zwischendurch sogar mit einer „Na-na-na“-Verspieltheit. Und man höre genau hin, denn manchmal sind Partner-Tattoos eben doch keine so gute Idee…

Zum Hintergrund des Stücks verriet die talentierte Musikerin: „Es tat weh, es fühlte sich so an, als ob die Träume, die ich in der Beziehung hatte, sich nicht einmal annähernd erfüllten; es schmerzte, weil ich wirklich wollte, dass es funktioniert aber irgendwie klappte es nicht, egal wie hart wir daran gearbeitet haben.“ Song und dazugehöriger Clip sind auf jeden Fall hörens- und sehenswert!

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