NikoCorlin: „Strange Things“ über schlaflose Nächte und Realitätsflucht

Foto: Tiffany Louise Hoff

Es gibt Menschen, die sich im Alltag so häufig mit eskapistischen Aktivitäten beschäftigen, dass sie Realität nicht mehr von Scheinuniversum unterscheiden können. Davon handelt auch der neue Song „Strange Things“ der talentierten dänischen Newcomerin NikoCorlin, wobei dort auch noch ein weiteres, in diesen Tagen wohl so einige plagendes Problem zum Tragen kommt: Schlaflosigkeit.

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Nun gibt es in „Strange Things“ (leider?) keine Tipps, wie man wieder erfolgreich zu einer nächtlichen Ruhephase kommt. Dafür widmet sich der Track aber dem, was viele stattdessen machen, wenn sie nicht schlafen können, nämlich in den sozialen Medien „herumzustöbern“. Und wenn Übernächtigung auf Social-Media-Scheinwelt trifft, können dabei auch schon einmal recht „seltsame Dinge“ (der Songtitel lässt grüßen) im Gehirn herauskommen.

NikoCorlin verriet dann auch zum Hintergrund des Songs: „Ich habe ,Strange Things’ während einer Zeit schlafloser Nächte geschrieben, in der ich wach in der Dunkelheit lag und [mich] in mein Telefon träumte, [in] eine Parallelwelt, eine Flucht vor der Realität.“

Sie fuhr fort: „Tagsüber wanderte ich in einem dunstigen Nebel umher und fühlte mich nur in meinen Träumen präsent – denen, in die ich mich im Internet verirrt hatte oder denen, die im Schlaf auftauchten. Ich habe mich gefragt, durch welche Medien wir träumen und welche Möglichkeiten uns Handys und Bildschirme bieten, vollständig zu verschwinden.“

Soundtechnisch kommen bei „Strange Things“ von NikoCorlin eine ganze Menge Einflüsse zusammen. Da vereinen sich nämlich Folk, Pop, Electronic sowie rockige Elemente und außerdem wird auch mit wohl platzierten kurzen Pausen gespielt. Auf jeden Fall hörenswert!

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