„Schön und reich“ – das ist das einzig Erstrebenswerte heutzutage. Was macht es da schon aus, wenn man ansonsten ein „Hohlkopf“ mit zweifelhaftem Charakter und bereit ist, wirklich ALLES für diese „Ziele“ zu tun.

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Die Medien jedenfalls tuen ihrerseits ebenfalls regelmäßig ihr Bestes, um genau diese Oberflächlichkeit als das Nonplusultra zu propagieren, aus dem sich der Wert eines Menschen herleitet. Und „Werte“ ist hier genau das richtige Stichwort. Denn wer braucht die denn schon noch?! Ist doch alles „konservativ“ und aber mal so gar nicht „cool“ und überhaupt: das Wichtige ist doch, dass man mit sich selbst im Reinen ist. Aber ist man das wirklich, wenn man jeglichen Funken Würde, Anstand und Moral komplett ad acta legt?

Da passt die Zeile aus dem neuen Power-Track „Anthrazit“ von Sinuz wie die Faust aufs Auge, die da lautet: „Schön und reich, wenn du dich selbst nicht liebst, dann bist du schnell nur noch was du besitzt“. Die vielversprechende progressive Rap-Kombo aus Bonn hat sich seit ihren Anfängen vor fünf Jahren zu einer sechsköpfigen Band „mit Vision, ausdrucksstarken Kompositionen und tiefgründiger Lyrik“ entwickelt. Afro-Trap-Rhythmen und Tropical-Beats sucht man bei ihnen vergebens, dafür umso mehr zum Nachdenken anregende Texte, die mit entsprechender Leidenschaft vorgetragen werden.

„Anthrazit“ führt dem Konsum seine hässliche Fratze vor Augen und kann mit seinem aggressiv-düsteren und rockigen Sound getrost als „Wut-Song“ bezeichnet werden. Ein „Wut-Song“, der dazu auffordert, seinen eigenen Weg zu gehen – nicht umsonst heißt es darin auch: „Und wenn die Welt auf mich herunterkotzt, dann sing’ ich einfach ein anderes Lied“. „Anthrazit“ von Sinuz ist unbedingt hörenswert!

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