„Wesley“ heißt der neueste Track von Teesy – zugleich der Nachfolger der Single „Stranger“ – aus dessen gerade veröffentlichtem Album „Tones“. Auf das erste Hören des Tracks hin meint man, es hier mit einem locker-flockigen, mitreißenden und zum Mitsingen und Tanzen animierenden Partysong zu tun zu haben.

Dabei geht es um den ach so coolen „Wesley“ – stellvertretend für alle Typen seiner Art – der es offensichtlich versteht, regelmäßig bis zur völligen Besinnungslosigkeit und im wörtlichen Sinne so, als ob es kein Morgen gäbe Party zu machen. Auch der dazugehörige Clip lässt zunächst nichts anderes vermuten.

Dass sich hinter all dem dann doch auch eine etwas ernstere Botschaft verbirgt, wird einem jedoch im Laufe des Songs immer mehr bewusst. Wenn es dann im Ohrwurm-Chorus heißt: „Wesley, Wesley, Wesley erzähl’ mir warum bist du so happy, happy, happy, Schampus an den Tisch nur für die Show“ weiß man, dass es mit der so offenkundig zur Schau getragenen, vermeintlichen Ungetrübtheit und Sorgenfreiheit des „Wesley“ wohl doch nicht so weit her sein muss. Ist das exzessive Feiern mit Drogen, Alkohol und Frauen für diesen etwa nur eine Kompensation für dessen Perspektivlosigkeit im realen Leben? Diese Frage bietet sicher so einigen Diskussionsstoff. Und was gibt es schon besseres als ein Song, der zum Nachdenken anregt. Sollte man unbedingt gehört haben!

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