Thunder Jackson: Sehr gelungenes a-ha-„Take On Me“-Cover

Foto: Daniel Mudliar

Wer sich an ein Cover eines so großen 80er-Klassikers wie „Take On Me“ von a-ha wagt, sollte zuerst unbedingt eines mitbringen: die Stimme dazu. Bei dem für sein beeindruckendes Falsett-Talent bekannten Sänger Morten Harket der norwegischen Band wäre es also wünschenswert, in den gesanglichen Höhen nicht nur mit einer in den Ohren schmerzenden quietschigen Mäuschenstimme aufzuwarten.

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Glücklicherweise besteht da bei dem aufstrebenden Newcomer Thunder Jackson aus Los Angeles nicht der geringste Anlass zur Sorge. Dieser überzeugte schon bei früheren Tracks wie „Led Astray“ und „Colors“ nämlich nicht nur mit einer gefühlvollen wiedererkennbaren und kraftvollen Stimme, sondern ebenso mit genau einem solchen Falsett-Gesang, der bereits zu einer Art Markenzeichen des Künstlers geworden ist.

Sich ein Cover eines sehr bekannten 80er-Hits vorzunehmen, macht bei Thunder Jackson zudem durchaus Sinn. Dieser zählt nämlich unter anderem Künstler wie The Police, Hall and Oates und Peter Gabriel zu seinen musikalischen Inspirationen, welche auch allesamt in den 80er-Jahren große Hits landeten.

Die ganz eigene und überaus gelungene „Take On Me“-Fassung von Thunder Jackson legt den Fokus noch ein wenig mehr auf den Text und kommt entsprechend emotional und balladiger daher. Der Sound entwickelt sich dann auch aus einer Piano-Melodie heraus, die im Verlauf des Tracks durch atmosphärische Synthies ergänzt/verstärkt wird.

Zu seiner Cover-Idee verriet der Musiker: „Es ist lustig, ich dachte nie, dass ich diesen Song machen würde aber ich erinnere mich daran, mich an mein Klavier gesetzt und nach etwas Inspiration gesucht zu haben und die Wörter zu ,Take on Me’ flogen direkt aus meinem Mund heraus. Die Lyrics zu diesem Song sind absolut wundervoll und eindringlich, wenn man ihn [auf das Wesentliche] herunterbricht. Ich glaube, das hat mich zu diesem Song hingezogen. Es war eine große Freude, einem solchen Klassiker meine eigene Note verleihen zu können […].“ Das Resultat sollte man seinen Ohren unbedingt gönnen!

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