Dass Schweden für gute Pop-Acts steht ist allgemein bekannt – hier reiht sich auch sogleich die aus Göteborg stammende Newcomerin Be The Bear (aka Christina Wehage) ein. Einmal mehr beweist sie das mit ihrem neuesten opulent daherkommenden Synthie-Track „Mermaid“, der seinen Höhepunkt im powervollen Chorus findet.

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Im ersten Moment fragt man sich dabei: „Hoppala, dass ist doch Björk, die da singt?“ Nein, ist es nicht aber eine starke Ähnlichkeit in der Stimmfarbe und gesanglichen Interpretation kann definitiv nicht geleugnet werden. Ihr atmosphärischer Sound hat Be The Bear – die diesen Künstlernamen übrigens gerade wegen ihrer Angst vor Bären wählte – außerdem noch Vergleiche mit der norwegischen Sängerin Aurora und Florence + the Machine eingebracht.

Ihrer neuen Ohrwurm-Single „Mermaid“ fehlt es nicht an musikalischer Kraft und Energie und kraftvoll ist auch die Botschaft, die dem Werk zugrunde liegt. Gegenüber dem ,Substream’-Magazin erklärte die Sängerin dazu: „,Mermaid’ handelt von einem bestimmten Ereignis in meinem Leben, als ein Freund in einer Psychiatrie war; [den Song] zu schreiben war meine Art, mit der Situation umzugehen und zu sagen: ich bin da [für dich]. Also ja, es ist ein Popsong über psychische Erkrankungen aber es ist auch einfach ein Liebeslied für jemanden, der mir nahe steht.“

Sie fuhr fort: „Ich denke, dass es wichtig ist, dass wir über psychische Krankheiten sprechen und das Tabu rundherum beenden, nachdem es den Betroffenen absolut nicht hilft. Ich habe [den Song] ,Mermaid’ genannt, weil er mich an die Bilder aus Hans Christian Andersens [.] Märchen […] ‚Die kleine Meerjungfrau’ erinnert. [….].“ Unbedingt hörenswert!