Manchmal reicht es einem einfach – das kann eine unerfreuliche Situation jedweder Art oder auch der Kampf gegen sich selbst sein, mit der/dem man endlich abschließen möchte. Die kanadische Newcomerin Bedhead (aka Veronica Racanelli) widmet sich in ihrer neuen ansteckenden und super eingängigen Elektropop-Single „Fight No More“ genau diesem Thema – inklusive fettem, optimistischen Chorus.

Anzeige

Der Hintergrund des Songs ist dabei ein sehr persönlicher, zu dem die Musikerin aus einer künstlerischen Familie gegenüber dem ‚Substream’-Magazin erklärte: „Ich habe ein paar Sommer zuvor damit angefangen ‚Fight No More’ zu schreiben, während eines wirklichen Tiefpunkts in meinem Leben;  ich habe mich unglaublich überfordert und durch meine Depression frustriert gefühlt. Ich steckte in diesem Zustand fest, von dem ich dachte, er würde nie enden, selbst nach Jahren der Behandlung.“

Sie fuhr fort: „Plötzlich machte es einfach Klick. Genug war genug. Ich sagte ‚zum Teufel noch mal’ und ‚Fight No More’ war geboren. Dieser Song handelt von der plötzlichen Erkenntnis, dass man bereit dafür ist, einen Teil seines alten Lebens hinter sich zu lassen; ob es eine toxische Beziehung mit jemand anderem oder mit dir selbst ist. Es ist die Frustration und der Triumph, der Schmerz und die Überzeugung, es zu überwinden.“

Das dazugehörige Video stelle die Gedankenwelt dar. Es symbolisiert dabei die Reise, die es benötigt, sich von den Teilen des eigenen Selbst zu befreien, die keine Kontrolle mehr über einen haben sollen, so Bedhead. Unbedingt hörens- und sehenswert!

Foto: Courtesy of Auteur Research