Chris Linton „Anyway“ als Pop-Banger mit aufbauender Botschaft

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Wenn man von vornherein nur Negatives (auch von sich selbst) erwartet, kann man wenigstens nicht enttäuscht werden. Jegliches Positive wäre da eine plötzliche, überaus freudige Überraschung. Der ein oder andere wird vielleicht – ganz im Gegensatz zu dem viel propagierten Satz: „Du musst positiv denken“ – sein Leben nach diesem Denkmuster eingerichtet haben und möglicherweise sogar gut damit gefahren sein.

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Im neuen Pop-Banger „Anyway“ vom aufstrebenden, bereits vorgestellten Newcomer Chris Linton aus Plymouth, England – der unter anderem schon mit dem britischen Shootingstar Gabrielle Aplin zusammengearbeitet hat – scheint der Protagonist des Songs ebendiese Einstellung zu besitzen.

Da heißt es im Chorus passenderweise dann auch: „No matter what I do, I fu** up anyway“, also: „Egal, was ich mache, ich baue sowieso Scheiße“. Dafür, dass der Track mit einer „Das Glas ist halb leer“-Mentalität im Text daherkommt, ist die Stimmung, die er verbreitet, genau das Gegenteil. Insbesondere der Chorus vermittelt einen locker-flockigen Gute-Laune-Vibe inklusive Mitsing-, Mitschnipp- und Mitklatsch-Potenzial.

Das macht durchaus Sinn, denn bei „Anyway“ von Chris Linton geht es nicht nur darum, der Welt ganz aufrichtig seine eigenen menschlichen Schwächen einzugestehen, sondern ebenfalls darum, sein Nicht-Perfekt-Sein sich selbst gegenüber zu akzeptieren.

Via dem ,Clout’-Magazin erklärte der Musiker dazu: „In den sozialen Medien stoßen wir auf inspirierende Erfolgsgeschichten, Tipps zur Selbsthilfe und Mittel, wie wir uns in einer Welt, in der wir uns manchmal so verloren fühlen besser verstehen und lieben können. Wir sagen uns, dass wir alles geregelt haben, dass wir alles im Griff haben, dass wir das Leben auf die beste Weise leben, wie wir es können.“

Er fuhr fort: „Die Erwartungen aller sind so hoch, dass wir nicht damit umgehen können, jemanden zu enttäuschen, nicht einmal uns selbst. Zugegeben, ich bin selbst mein schlimmster Kritiker. ,Anyway’ ist meine Art, meine Unvollkommenheiten anzunehmen, indem ich laut heraussinge, dass ich weiß, dass ich mich verlaufen werde, dass ich fallen werde und Fehler machen werde aber, dass es okay ist. Ich will die Ideologie der Unvollkommenheit verteidigen, weil wir am Ende des Tages doch nur Menschen sind.“ „Anyway“ von Chris Linton ist unbedingt hörenswert!

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