Chris Noah: „Red Light“ oder: Wenn die Liebe nicht mehr da ist

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„Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache“ – diese Sherlock-Holmes-Weisheit kommt hier nicht zum ersten Mal zum Einsatz. Und nicht ohne Grund, denn es liegt nur allzu viel Wahrheit darin. Manchmal blinkt das „rote Warnlicht“ nämlich deutlicher als deutlich und von allen nur denkbaren Seiten, was aber bei Meister*innen des Ignorierens trotzdem „verlorene Liebesmüh“ darstellt.

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Der vielversprechende lettische Newcomer Chris Noah (aka Krists Indrišonok) kommt aus einer Musikerfamilie, weiß dazu ein Liedlein zu singen und macht das auch mit seiner neuen Single „Red Light“. Diese ist zudem der Titeltrack seiner Anfang November 2022 veröffentlichten, sechs Songs starken gleichnamigen neuen EP.

Bei dem von einer Akustikgitarre begleiteten Intro des emotionalen Stücks über eine offensichtlich gescheiterte Beziehung fühlt man sich gleich an Bon Iver erinnert. Im Chorus des Songs werden dann alle enttäuschten Gefühle herausgelassen und sich mit der Wahrheit konfrontiert. Dazu erklärte Chris Noah via ,World Today News’: „[…]. Mir wurde zum ersten Mal klar, dass ,keine Liebe fühlen’ nicht nur ein erfundenes Konzept oder eine Ausrede ist, um aus einer Beziehung auszusteigen, in der man nicht mehr sein möchte.“

Er fuhr fort: „Dieses Bewusstsein stand im Mittelpunkt meines Schreibprozesses, dem ich mich aus verschiedenen Blickwinkeln näherte: Unsicherheit, Zweifel, Eifersucht und Bedauern. Der Titeltrack ,Red Light’ handelt von Desillusionierung.“ Auf jeden Fall hörenswert!

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