folda: Debüt-EP „lust“ mit großem, unvorhersehbaren Elektrosound – Review

Die Band folda hat ihre vier Songs starke Debüt-EP „lust“ herausgebracht, von der hier schon die Singles „in writing“ und der Titeltrack „lust“ vorgestellt wurden.

Und was soll man sagen: das muss man erst einmal schaffen, gleich mit dem ersten Werk nur Lieder vorzulegen, die allesamt das Zeug mitbringen, im Radio rauf und runter gespielt zu werden.

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Dabei zeichnen sich sämtliche Songs durch einen großen, opulenten aber auch stimmungsvollen poppigen Elektrosound aus sowie hämmernde, vorwärtstreibende Beats. Das Ganze gibt es in Kombination mit Emotionalität, einem „Schuss“ Dramatik sowie Ohrwurmtauglichkeit. Was den Elektrosound anbetrifft gilt bei folda außerdem die Devise: „nicht kleckern, sondern klotzen!“. Es wird nämlich alles aufgefahren, was dieser nur bieten kann – inklusive Stimmenverzerrer. Der hat dann auch gleich beim tollen Auftaktsong „unspoken“ seinen Einsatz.

Eine groß daherkommende Musikkulisse bei jedem Song bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass das für den/die Hörer/in zu Langeweile führt. Das Quartett lässt nämlich auch immer wieder unvorhersehbare Elemente in ihre Tracks einfließen. Außerdem vermitteln Singles wie „unspoken“ und „in writing“, dass man den Begriff „Dark Pop“ – wie die Band ihren Sound selbst einstuft – vielleicht nicht absolut streng auslegen darf.

Der Power-Track „not going“ hat Club-Kracher-Qualitäten und bildet mit ein wenig New-Order-Feeling den überaus gelungenen Abschluss von „lust“. Er ist das am stärksten auf Dance ausgelegte Werk der EP.

Fazit: Die Debüt-EP „lust“ von folda (hier auf Spotify) ist ein „Leckerbissen“ für alle Freunde eines großen, eingängigen aber trotzdem nicht langweilig-vorhersehbaren poppigen Elektrosound. Unbedingt empfehlenswert!

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Foto: Cameron Brisbane Photography

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