MisterWives: „Wrongside“ über Träume und mit aufbauender Botschaft

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Alle, die eine Allergie bekommen, wenn sie Songs hören, die einen zum Nachdenken und der Auseinandersetzung mit sich selbst anregen, bitte SOFORT mit dem Lesen aufhören. Alle anderen sind dagegen herzlich dazu eingeladen, jetzt die neue melodische Indie-Pop-Single „Wrongside“ der aufstrebenden Newcomer-Band MisterWives aus New York City kennenzulernen.

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Aber Achtung: Bei dem wunderschönen, aufrichtigen und ansteckenden Werk des bereits vorgestellten Quintetts, das schon mit dem US-Duo Twenty One Pilots aufgetreten ist, kommen so einige (Sinn-)Fragen zusammen.

Zum einen geht es darum, seine eigenen Träume zu hinterfragen. Das fällt üblicherweise recht einfach, wenn sich die ersehnten Dinge ganz anders entwickeln, als geplant und vorgestellt – und zwar in negativem Sinne. Und zack ploppen da sofort Gedankengänge auf wie: „Das bringt doch alles nichts. Das wird doch nie etwas. Das ist und war von vornherein ohnehin zum Scheitern verurteilt“.

Bei „Wrongside“ fragt sich die Protagonistin des Songs dann auch, ob sie glücklicher wäre, wenn sie ihre Träume aufgeben würde. Das sind nicht unbedingt Gedanken, die einen vor Freude wild im Kreis umherspringen lassen, sondern eher solche, die einen selbst komplett herunterziehen. Im Text der Tracks heißt es entsprechend: „Alles fühlt sich so unerreichbar an und vorher war es nie so. Wie konnte ich so tief runterfallen? Die Schuld liegt bei mir, ich bin mein schlimmster Feind.“

Als wären die grundsätzlichen Zweifel, ob man seine Träume weiterverfolgen soll, nicht schon schlimm genug, bringt „Wrongside“ noch einen weiteren Gedankengang ins Spiel, der oft automatisch damit zusammenhängt. Dieser lautet: „Ist das, was man will auch das, was man wirklich braucht und einen glücklich macht?“

Und da Zweifel üblicherweise auch sehr gut mit Ängsten befreundet sind, kommt das ebenfalls in dem Song zum Ausdruck – unter anderem in der Textzeile: „Ich werde älter aber die Ängste verändern sich nicht. Alles ist gleich außer meinem Alter“.

Wenn man erst einmal in diesem Strudel von herunterziehenden Überlegungen gefangen ist, fällt es schwer, wieder herauszukommen. Aber genau das ist die aufbauende Botschaft des Songs, die insbesondere der Chorus transportiert, nämlich: All diese falschen Gedanken, die einem ein schlechtes Gefühl geben und gegen einen selbst arbeiten loslassen! MisterWives-Sängerin Mandy Lee erklärte via ,Bong Mines Entertainment’ dazu: „Ich habe viel Zeit mit der falschen Seite meines Verstandes verbracht – derjenigen voller Angst, Zweifel, Unsicherheiten, Scham.“ Sie fuhr fort: „Ich hoffe, ,Wrongside’ fühlt sich wie ein Freund für jeden an, dem es schwerfällt, zu seinem Verstand freundlich zu sein.“ Unbedingt hörenswert!

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