In ihrem neuesten Song „What Makes A Man“ diskutiert das britische Quartett Stereo Honey die Frage, wie man Männlichkeit definiert. Gefühlvoll, mit einer dramatisch-melancholischen Stimmung und sich steigernden Intensität – bereits eine Art Markenzeichen ihres Sounds – kommt auch dieser Track als Nachfolger ihres letzten Werks „Angel“ wieder daher.

Zu der Single verriet Sänger Pete Restrick gegenüber dem ‚DIY’-Magazin, dass sie „lose auf dem Emma-Payne-Gedicht ‚The Boxer’ basiert […]. In dem Song ist die Figur, genauso wie der Boxer, gebrochen und klammert sich an einen Rest Männlichkeit, auch wenn es sich als Phantasie erweist. Und doch klammert sich diese Figur verzweifelt an diese Phantasie, weil sie das einzige ist, was sie kennt.“

Der Musiker fuhr fort: „Männlichkeit ist regressiv, es wird Jungen beigebracht, keine Verletzlichkeit zu zeigen, nicht über ihre Gefühle zu sprechen, niemals Schwäche zu zeigen, keine Angst zu haben.“ Dafür wird bei „What Makes A Man“ umso weniger an Emotionen gespart. Unbedingt hörenswert!

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