Mit gerade mal (mittlerweile) 19 Jahren bringt der aufstrebende kanadische Newcomer Alex Frew in seinen Songs regelmäßig eine bemerkenswerte Tiefgründigkeit zum Ausdruck. Damit konnte er gleich bei seiner Debütsingle „Get Out Alive“ punkten und sein neues kraftvoll daherkommendes Elektropop-Werk „Something To Hold Onto“ führt diese Linie unbeirrt fort – mit einem radiotauglichen Sound, der sich sofort in die Gehörgänge einfrisst.

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Zudem bringt der thematisch gerade jetzt gut in diese schwierige Zeit passende Song aus erzählperspektivischer Sicht etwas Ungewöhnliches. Da kommuniziert nämlich nicht etwa der Sänger selbst seine innersten Gefühle von Selbstzweifeln, toxischen Gewohnheiten/Lastern, Selbstkritik, Depression und Angst. Vielmehr kommen ebendiese „Laster“ zu Wort, die sich an eine Person heften wollen, die davon überzeugt ist, nicht ohne sie leben zu können.

Dazu erklärte Alex Frew: „Das ist eine Sichtweise, die ich in meinem Songwriting schon immer untersuchen wollte. Es ist die Frage: ,Wenn meine Süchte die Fähigkeit hätten zu sprechen, was würden sie sagen?` Dieses Lied stellt eine Art dar, wie ich in dieser Perspektive navigieren kann.“

Das dazugehörige Lyric-Video von „Something To Hold Onto“ trifft die Stimmung des Songs perfekt und hat am Ende außerdem noch eine Besonderheit: es listet nämlich eine Vielzahl von Telefonnummern aus aller Welt auf, an die man sich bei psychischen Gesundheitsproblemen wenden kann. Unbedingt hörens- und sehenswert!

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