„trying to be.“ heißt der neue Song der vielversprechenden Newcomerin alyse (aka Alyse Morgan) aus Nashville und der ist „nur“ wenig mehr als drei Minuten lang. Warum ist das hier besonders erwähnenswert? Nun, weil in diesen drei Minuten soundtechnisch mehr passiert, als in manch chartplatziertem Song, der vielleicht mit über vier Minuten Länge glänzen kann.

Tatsächlich hat man beim Anhören von „trying to be.“ dann auch das Gefühl, es mit einem längeren Werk zu tun zu haben. Angefangen von den Björk-Momenten, mit denen der neue Song von alyse startet bis hin zu der hymnischen Orgelmelodie, den bedrohlich dröhnenden Bässen und der orchestralen Dramatik – und natürlich nicht zu vergessen: die glasklare, zarte / zart hauchende Stimme der Sängerin, die das abwechslungsreiche Ganze passend abrundet.

Schon deren Debütsingle „obvious.“ bot das, was man als musikalische Unvorhersehbarkeit bezeichnen kann und „trying to be.“ führt das auf sehr gelungene Art und Weise fort. Sollte man seinen Ohren unbedingt gönnen!

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