Austel: „Now We’re Here“ mit neuem Sound und Gesellschaftskritik

Die Songs der britischen Newcomerin Austel (aka Annie Rew Shaw) – wie „Hours“ oder „Lost At Home“ – zeichneten sich bisher für ihren atmosphärischen, gefühlvollen und alles in allem ruhigeren Sound aus. Davon war auch ihre fünf Tracks starke Debüt-EP „Unfold“ geprägt (2018). Ihre neue spannende Elektropop-Single „Now We’re Here“ ist einmal mehr sehr stimmungsvoll, düster aber zugleich temporeicher, als man es üblicherweise von der Sängerin, Songschreiberin und Multiinstrumentalistin gewohnt ist.

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Inhaltlich haben die Werke von Austel immer etwas zu sagen und das ist bei ihrer neuen Veröffentlichung nicht anders. Dazu verriet die Musikerin gegenüber ,Loud Women’: „Der Song handelt im Wesentlichen von den Auswirkungen toxischer Beziehungen und dem Demontieren der Podeste, auf die wir Menschen setzen. Davon, zu lernen, sich mit seiner eigenen Identität wohl zu fühlen. Davon, über ein neu gefundenes Gefühl von Selbstvertrauen und innerer Stärke zu verfügen.“

Die Sängerin fuhr fort: „Er beschäftigt sich auch mit dem Gedanken, dass wir uns als Gesellschaft so voneinander und von uns selbst entfernt haben. In einer Zeit, in der Kommunikationsgeräte praktisch an unseren Händen angeklebt sind, fühlen sich die meisten von uns einsamer als je zuvor. Wir sind nicht dafür geschaffen, über Bildschirme Kontakte zu knüpfen; wir sehnen uns nach einer herzlichen, menschlichen Verbindung. ‚Now We’re Here’ handelt auch davon, das zu verarbeiten und warum es so schwierig ist, sich zu öffnen und verletzlich zu sein, wenn man mit ,kalter Liebe’ konfrontiert ist.“ Sollte man unbedingt gehört haben!

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Foto: Magda Campagne Photography

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