Es gibt nichtssagende, uninspirierende Musik und dann gibt es Musik, die Kraft und Energie vermittelt und dabei authentisch ist. So authentisch, dass das eigene Selbstbewusstsein beim Anhören gleich um einige Zentimeter größer wird.

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In diese Kategorie fällt definitiv die Musik des aufstrebenden südafrikanischen Newcomers und Multiinstrumentalisten James Deacon. Dieser bringt heute (20.11.2020) sein 17 Tracks starkes Debütalbum „Season One“ heraus, begleitet von seiner großartigen neuen Single „The Revenant“. Ersteres ist ein Werk, das in seiner Gesamtheit (darin enthalten sind alle Songs seiner ersten und zweiten EP sowie fünf brandneue Tracks) der Konformität ganz deutlich zwei ausgestreckte Mittelfinger entgegenhält. Letzteres ist eine vorwärtstreibende leidenschaftliche Power-Hymne, die vor Selbstbewusstsein strotzt und Kritikern die Botschaft mitgibt: jetzt erst recht.

James Deacon – der in seinem jungen Leben schon mit so einigen Schwierigkeiten wie einem lebensbedrohlichen Unfall, einer Stimmbandoperation sowie dem Kampf gegen Drogen konfrontiert war – erklärte dazu: „In einer Welt, die sich anfühlt, wie wenn sie kurz vor einem totalen Zusammenbruch ist, habe ich das Gefühl, dass es Zeit ist, nach innen zu schauen und sich auf den Bau einer besseren Zukunft zu konzentrieren. Es ist kein Geheimnis, dass ich in meiner Karriere und meinem Leben viele Höhen und Tiefen erlebt habe und wie immer nutze ich meine Musik, um zu der Veränderung zu inspirieren, die ich in mir und der Welt um mich herum sehen möchte.“

Der Musiker fuhr fort: „,The Revenant’ handelt davon, aus der Asche aufzuerstehen und zu wachsen. Wenn in der Landwirtschaft ein Boden verbrannt ist, dann macht er Raum zum Nachwachsen und lässt neues Leben gedeihen. In diesem Song geht es also nicht darum, trotz der Zerstörung wieder aufzuerstehen, sondern darum, den verbrannten Boden als Grundlage für eine bessere Zukunft zu gebrauchen.“ Da passt wohl der Motivationsspruch wie die Faust aufs Auge, der da lautet: was einen nicht umbringt, macht einen stärker.

Im nicht weniger kraftvoll daherkommenden Video zum Power-Song repräsentieren die sieben fliegenden Glasvasen sieben Wörter der Kritik. Aber nicht etwa irgendwelche frei erfundene Kritik, sondern diejenige, mit der sowohl James Deacon als auch der Videoregisseur Eric T Graham schon einmal konfrontiert wurden. Der Clip zeigt, dass sich der Musiker für einen kurzen Moment dieser Meinung stellt und sie annimmt, statt gleich vor ihr davonzulaufen, sie dann aber entsprechend abwehrt. Man darf sich gerne darin versuchen, herauszufinden, um welche Wörter es sich dabei handelt.

Song inklusive Video sind unbedingt hörens- und sehenswert!

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