Kate Bush: „Running Up That Hill“ dank „Stranger Things“ zu neuem Charterfolg

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Regelmäßigen Leser*innen dieses Blogs sollte der 80er-Hit „Running Up That Hill (A Deal With God)“ von Kate Bush schon länger etwas sagen. Immerhin wurden hier bereits zwei durchaus hörenswerte Coverversionen dieses Tracks – die eine vom britischen Newcomer-Duo ZELAH und die andere vom britischen Shootingstar Georgia – vorgestellt.

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Es geht aber rein gar nichts über das grandiose Original, wie dabei ebenfalls deutlich zum Ausdruck gekommen sein sollte. Und ebendieses feiert derzeit dank des kürzlich veröffentlichten ersten Teils der vierten Staffel der Netflix-Serie „Stranger Things“ weltweit neue Charterfolge und Streaming-Rekorde. Als die Single aus Kate Bushs Album „Hounds of Love“ 1985 erstmals herauskam, erreichte sie übrigens Platz Drei in Deutschland.

Dass Kate Bush die Erlaubnis zur Verwendung einer ihrer Werke im Rahmen der Serie gab ist keine Selbstverständlichkeit. Die britische Sängerin ist nämlich „wählerisch, wenn es darum geht, ihre Musik zu lizenzieren“, wie Wende Crowley, Senior Vice President of Creative Marketing, Film und TV von Sony Music Publishing via ,NME’ (New Musical Express) erklärte.

Er fuhr fort: „[…] deshalb haben wir dafür gesorgt, dass sie die Drehbuchseiten und das Filmmaterial zu sehen bekommt, damit sie genau sehen konnte, wie der Song verwendet werden würde.“ Nachdem Kate Bush ein Fan der Serie ist und „die Absicht und Vision für die Verwendung des Songs“ verstand, gab sie schließlich ihre Erlaubnis.

Um was geht es also ursprünglich in dem großartigen (ja, man kann es nicht oft genug wiederholen) Werk und warum passt es zur Story von „Stranger Things“? Via ,Smooth Radio’ darf man erfahren, dass die nun 63-jährige Musikerin auf den Inhalt des Tracks angesprochen, 1985 verriet, dass es, „um die Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau [geht]. Sie lieben sich sehr und die Macht dieser Beziehung ist etwas, das im Weg steht. Sie schafft Unsicherheiten.“

Der Song will sagen, dass wenn der Mann und die Frau den Platz tauschen könnten, indem sie dafür „einen Deal mit Gott“ abschließen, sie verstehen würden, wie es ist, die andere Person zu sein und so möglicherweise Missverständnisse geklärt werden könnten, so Kate Bush weiter.

Wie passt das also zu „Stranger Things“? Natürlich ist da jede/r grundsätzlich frei, das Ganze so zu interpretieren, wie es für sie/ihn am meisten Sinn macht. Die Szene, in der „Running Up That Hill“ als Lieblingssong des Charakters Max – gespielt von der 20-jährigen US-Schauspielerin Sadie Sink – eingesetzt wird, deutet aber nicht nur die allgemein starke Kraft von Musik an. Es scheint auch um die wichtige Bedeutung von Freundschaft zu gehen, um die wichtige Bedeutung von Menschen, die einen verstehen und die sich „in die eigene Gefühlswelt hineinversetzen können“ – was ja irgendwie auch das Ergebnis ist, wenn man mit einer anderen Person den Platz tauschen würde.

Schlussendlich scheint in der betreffenden Szene die Kraft der Freundschaft in Kombination mit der Kraft der Musik dann so groß zu sein, dass Max sich dafür entscheidet, sich ihren dunklen Gedanken eben doch nicht kampflos zu ergeben und eben nicht aufzugeben – entsprechend dramatisch ist die Umsetzung, in der „Running Up That Hill“ von Kate Bush seine volle Wirkung entfaltet. Der ikonische Song und das dazugehörige Video zum 80er-Hit waren schon vor dem Einsatz in der „Stranger Things“-Erfolgsserie UNBEDINGT hörens- und sehenswert und daran hat sich auch Jahre später rein gar nichts geändert!

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