LUI HILL: „Ancient Dust“ mit unerwarteter Überraschung

Nach „Words Become Useless“ stellt „Ancient Dust“ den fünften und letzten Teil der Musik-Mini-Serie von LUI HILL dar, die als Adaption des Märchens „Die kleine Meerjungfrau“ daherkommt.

Und wie es sich für ein richtiges „Finale“ gehört, birgt auch dieses eine Überraschung. Der Track des Neo-Soul-Künstlers startet nämlich erst sehr zögerlich und düster, bevor es völlig unerwartet einen Wechsel in der Tonart gibt und der Song sich spielerisch und heiter fortsetzt.

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Natürlich hat sich LUI HILL, dessen Debütalbum für den 10. August 2018 erwartet wird, bei dieser Umsetzung etwas gedacht. Der Song scheint nämlich menschliche Muster und Widersprüche im Guten und Bösen nachzuahmen, wie beispielsweise die Liebe zu suchen, gleichzeitig aber auch abzulehnen. Der Musiker erklärte dazu: „Ich habe versucht, sowohl die hellen und dunklen Seiten des Menschseins während des Schreibens und Aufnehmens dieses Songs so greifbar wie möglich zu machen. Da gibt es einen Punkt, wo die Tonart direkt von Moll in Dur wechselt – dieses Überraschungselement ist etwas, was ich in den Leuten und wie sie reagieren auch sehe.“

Genauso wie bei dem Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ gibt es in dem Clip zum Song (Regie: Christoph Varga) dann auch ein tragisches Ende. Die Frau, die man am Anfang etwas verloren im anbrechenden Tageslicht stehen sieht opfert sich nämlich für die Freiheit des Musikers. Dieser weiß von all dem jedoch nichts und ist nur dabei zu beobachten, wie er unbeschwert singt und seine Drums spielt. Sollte man gehört und gesehen haben!

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Foto: Simon Hegenberg

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