Matt Maeson: „Cut Deep“ hält seine kraftvollen Gefühle nicht zurück

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Es ist allgemein bekannt, dass Menschen, die selbst Schmerz, Leid und Enttäuschungen erfahren haben, sich besser in die Situation anderer reinversetzen können, denen es ebenso ergeht. Und auch in der Musik gilt: Die besten Songs sind üblicherweise solche, die nicht klingen, als wären sie nur beteiligungslos heruntergesungen, sondern solche, denen man durch ihre starke Emotionalität anmerkt, dass der/die Künstler*in dahinter wirklich weiß, wovon er/sie spricht.

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Bei der Musik des aufstrebenden, hier schon vorgestellten stimmgewaltigen US-Newcomers Matt Maeson ist man da ganz sicher an der richtigen Adresse. Dessen nicht gerade typische Kindheit mit Eltern, die zwei geläuterte Verbrecher waren und die später Gefängnisseelsorge betrieben, legte bereits die Basis dafür.

Es verwundert deshalb auch nicht, wenn Matt Maeson als Grund fürs Musikmachen angibt, dass seine Songs „Menschen helfen sollen, sich in ihren Gefühlen bestätigt zu fühlen, besonders, wenn sie schwere Zeiten durchmachen“, so der Sänger und Songwriter gegenüber dem amerikanischen ,Consequence’-Online-Magazin.

Er fuhr fort: „Als ich 17 war, begann ich im Rahmen der Gefängnisarbeit meiner Eltern in Gefängnissen aufzutreten und mir wurde klar, was Musik bewirken kann, wenn es darum geht, Menschen dabei zu helfen, sich würdevoll und weniger allein zu fühlen.“

Seine neue Single „Cut Deep“ – Teil seines gerade erst herausgekommenen neuen Albums „Never Had To Leave“ – möchte einem ebenfalls wieder vermitteln, nicht allein zu sein und zwar, wenn es um Gefühle der Frustration geht. Bei „Cut Deep“ scheinen sich diese offenbar aus der Tätigkeit in der Musikindustrie entwickelt zu haben. Mit Frustrationsgefühlen dürfte aber wohl so jede/r schon einmal (oder mehrmals) konfrontiert worden sein, nämlich dann, wenn die Dinge einfach nicht so laufen, wie man es sich vorgestellt oder wie man es geplant hatte. Und das ist im Leben ja leider nicht gerade eine Seltenheit.

Frustration ist ein Gefühl, das einen bekanntlich ganz schön „auf die Palme bringen“ kann, weshalb es Matt Maeson bei dem pop-rockigen „Cut Deep“ auch nicht an stimmlicher Power und Leidenschaft mangeln lässt. Unbedingt hörenswert!

Außerdem soll hier auch die nicht weniger kraftvolle Vorgänger-Single „Blood Runs Red“ empfohlen werden, die mit Imagine-Dragons-Vibes daherkommt. Diese handelt davon, „ein erfolgreicher Künstler zu sein und die narzisstischen Tendenzen, die damit einhergehen“, wie man via ,Ones To Watch’ erfahren darf. Im dazugehörigen Video scheint sich das „hässliche Innere“ schließlich auch äußerlich anzugleichen.

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