Promenade Cinema: Debütalbum „Living Ghosts“ mit filmisch-orchestraler Dramatik – Review

Eine Zeitreise zurück in die 80er ist mit der Musik des hier schon vorgestellten Synthpop-Duos Promenade Cinema garantiert. Emma Barson und Dorian Cramm haben gerade ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum „Living Ghosts“ herausgebracht und dürfen sich damit mit Fug und Recht als „die neuen The Human League“ bezeichnen.

Der gewaltige Sound des zehn Tracks starken Werks ist nämlich deutlich von den britischen Hit-Lieferanten von Songs wie „Don’t You Want Me“ beeinflusst. Er trägt aber genauso die Handschrift von New-Wave-Bands wie Ultravox, die für cinematisch-dramatische Werke wie „Vienna“ bekannt waren.

In diese Richtung gehen ganz besonders die letzten zwei Stücke der Platte „Credits“ und „Norway“, die wie große orchestrale Werke und wundervoll atmosphärisch daherkommen. Songs wie „Spotlight“ oder „Polaroid Stranger“ lassen ferner unter anderem einen Einfluss von 80er-Bands wie Visage erkennen, während „The Quiet Silently Wait“ an Depeche Mode erinnert.

Cinematisch, dramatisch, gewaltig, stimmungsvoll düster und emotional sind dann auch die Wörter, die den Sound der Platte am treffendsten beschreiben. Dabei lassen es die einzelnen Tracks aber zugleich nie an Eingängigkeit und Tanzbarkeit fehlen.

Fazit: Das Debütalbum „Living Ghosts“ von Promenade Cinema (hier als physisches Exemplar zu erwerben) bietet „Cinedramatic Synthpop“ at its best und ist wirklich uneingeschränkt zu empfehlen!

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