ROE: „Down Days“ ist melancholisch aber auch trotzig-kämpferisch

Die Single „Hey Thomas“ von Newcomerin ROE beschäftigt sich nicht nur mit dem derzeit leider wieder topaktuellen Thema Mobbing, sondern erregte auch große Aufmerksamkeit in der Musikszene. Jetzt gibt es mit „Down Days“ das neueste Werk der 19-jährigen nordirischen Sängerin.

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Und ein klein wenig knüpft der neue Track an das Vorgänger-Thema an, wenn man in Betracht zieht, dass sich Mobbing-Opfer mit ihren Problemen oft alleingelassen fühlen. Das Gefühl, alleine zu sein, überkam ROE nämlich auch beim Schreiben von „Down Days“. Dazu erklärte sie gegenüber dem ,Complex’-Magazin: „Ich hatte einen wirklich schlechten Tag. Ich fühlte mich, als ob ich mit niemandem sprechen konnte, ohne [die Person] zu nerven und ich war wütend und von mir frustriert. […].“

Sie erzählte weiter: „In dieser Nacht kam ich nach Hause und fing an, diesen Song als einen Versuch zu schreiben, mich selber besser zu fühlen. Es ist okay, sich nicht gut zu fühlen. In einer Zeit, in der wir das Gefühl haben, dass wir von Negativität und einem ständigen sozialen Druck umgeben sind, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass, egal wie beschissen man sich fühlt, man nicht alleine ist.“

Vom Sound her gibt es wieder das, was ROE selbst als „mürrischen Elektropop“ bezeichnet, der hier aber als mehr melancholisch mit einer dramatischen Steigerung zu trotzig-kämpferisch einzustufen ist. Unbedingt hörenswert!

Foto: Dennis Dirksen

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