Die 80er sind musikalisch so angesagt wie nie zuvor, wobei die Sängerin und Songschreiberin NINA (aka Nina Boldt) einen großen Teil dazu beiträgt. Die in Berlin aufgewachsene Musikerin, die es nach London verschlagen hat, bringt morgen (16. März 2018) ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum „Sleepwalking“ heraus. Produziert wurde es von Oscillian und Richard X.

music-allnew.com durfte zuvor schon in das 11 Tracks starke Werk hineinhören, dessen Songs nicht an einem gewaltigen, sehnsüchtig wirkenden und pulsierenden Synthsound sparen. Die Singles könnten dabei gut und gerne als Soundtrack für einen 80er-Film dienen, sind aber trotzdem modern produziert.

Courtesy of Aztec Records Ltd.

Bei sämtlichen Songs fällt die sanft hauchende, aber trotzdem klingende Stimme von NINA auf, die perfekt zur melodischen 80er-Atmosphäre passt. Mit dem ansteckenden Elektropop-Track „Beyond Memory (Extended Version)“ wird die Platte dann auch gleich sehr stark eröffnet.

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Nicht weniger stark und etwas melancholisch anmutend geht es mit „Born To Live“ weiter. Darauf folgt mit dem Titeltrack „Sleepwalking“ ein persönlicher Favorit, bei dem insbesondere auch der wunderschöne, eingängige Chorus einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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„It Kills Me“ leitet die etwas mehr ruhigeren Songs des Albums ein, nachdem das Tempo zuvor noch angezogen wurde. Der dazugehörige Soundteppich bei diesem Stück aber auch Werken wie „Diamonds In The Rough“ rückt vor allem die dramatische und sehnsüchtig-träumerische Komponente in den Vordergrund.

Direkt danach gibt es wieder einen energiegeladenen Nachschub mit Motivationssongs wie „One Of Us“ und „Your Truth“. Das Album endet schließlich mit dem Track „80’s Girl“ – und mehr 80er-Feeling wie dieser Titel schon verspricht geht wahrscheinlich auch nicht. Der Song erinnert nämlich stark an Stock-Aitken-Waterman-Werke à la Rick Astley.

Fazit: Freunde eines großen, authentischen und eingängigen 80er-Sounds werden mit dem Debütalbum „Sleepwalking“ von NINA bestens bedient, das hier erhältlich ist. Das heißt aber natürlich nicht, dass die Hörerschaft nur darauf beschränkt bleiben müsste.