vaultboy: Gleich zwei neue Ohrwürmer plus Debüt-EP des „TikTok-Stars“

Foto: Courtesy of Whiteboard PR

Newcomer vaultboy aus Jacksonville, Florida ist das, was man einen TikTok-Star nennt, also jemand, dessen Musik durch diese – auf ein jüngeres Publikum ausgelegte – soziale Plattform erst entdeckt wurde. Natürlich darf auch der obligatorische „Viralhit“, der dazugehört, nicht fehlen. Den lieferte vaultboy dann auch schon mit seiner sehr ohrwurmtauglichen Debütsingle „everything sucks“. Und was muss jetzt natürlich auf diese Behauptung notwendigerweise folgen? Richtig, die lebenswichtigen Spotify-Streamingzahlen zu diesem Song, die bis dato bei beachtlichen 60 Millionen liegen.

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Apropos TikTok-Stars: derzeit ist – völlig zu Recht – nicht nur unter Künstler*innen und Produzent*innen – die Diskussion darüber „brandheiß“ (von der US-Musikerin Chelsea Cutler auf Instagram mit einem Post angestoßen) wo denn die Grenze zwischen Musiker*in und Social-Media-Star/Influencer*in zu ziehen ist. Will heißen: was hat das noch mit dem Beruf eines Musikers/einer Musikerin zu tun, (parallel) ständig neuen Content in den sozialen Medien produzieren zu müssen, der eine/n in oft belanglosen, manchmal auch bewusst auf witzig getrimmten privaten Situationen zeigt? Ach, waren das noch schöne „alte“ Zeiten, als hauptsächlich die Musik eines Künstlers/einer Künstlerin im Vordergrund stand…Bevor aber hier zu weit abgedriftet wird, lässt sich zusammenfassend sagen, dass man über dieses Thema umfangreiche Abhandlungen in der Art einer Bachelor- oder Masterarbeit schreiben könnte. Für den Augenblick soll es das dazu aber erst einmal gewesen sein. Aber Obacht: das bedeutet jedoch nicht, dass darauf nicht zu einem späteren, passenderen Zeitpunkt noch einmal genauer eingegangen wird.

Zurück also zum TikTok-Star vaultboy und dessen Debütsingle „everything sucks“. Der Song ist auch auf seiner gerade veröffentlichten, selbstbetitelten Debüt-EP zu finden mit insgesamt fünf Tracks. Der Augenmerk soll jetzt aber auf zwei sehr schön und an den Stil von Lauv erinnernden neuen Stücken daraus liegen, nämlich „i think i wanna text u“ und „feel anything“. Beide werden von einem animierten Lyric-Video begleitet.

„i think i wanna text u“ handelt davon, jemanden zu vermissen, fängt erst gefühlvoll mit einem Piano an, steigert sich schließlich bis die Synthies mit großem „Knall“ einsetzen, wobei die Stärke des Songs besonders in seinem zum Mitsingen animierenden und sich sofort im Gehörgang festsetzenden Chorus liegt.

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Mit „feel anything“ gibt es wieder ein sehr eingängiges und ansteckendes Synthpop-Werk, das sich Gefühlen des Gefangenseins und des Stillstands widmet. vaultboy erklärte dazu: „Die Pandemie hat viele von uns zuhause gehalten aber eines wurde mir während der Quarantäne klar: ich fühlte die gleiche Art von Lagerkoller, den man bekommt, wenn man zu lange drinnen bleibt aber deswegen, weil ich in meiner Heimatstadt festsaß.“

Er fuhr fort: „Ich glaube viele Menschen, die lange Zeit an einem Ort gelebt haben neigen dazu, sich gefangen zu fühlen und daher kommt dieses Lied. Das Gefühl der Verzweiflung und Unzufriedenheit mit dem Leben, das man hat und dem Wunsch, mehr, größer und tiefer zu fühlen!“

Beide Ohrwürmer sind auf jeden Fall hörenswert!

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