Modest Oda: „Only Water“ kämpft stark atmosphärisch gegen eine unschöne Erkenntnis

Foto: Lisa Wampera

Wasser ist lebensnotwendig, daher macht schon der Songtitel „Only Water“ der neuen Single des aufstrebenden Grazer Newcomers Modest Oda (aka Lukas Wassermann) bereits neugierig. Da möchte man doch gerne wissen, was hier als „nur Wasser“ bezeichnet wird aber der Reihe nach.

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Nach dem temporeicheren und schwungvollen „Giving It Up Today“ gibt es mit „Only Water“ jetzt das musikalische „Kontrastprogramm“. Letzteres setzt nämlich auf ein mehr ruhigeres, emotionales und reduziertes aber wie gewohnt atmosphärisches Arrangement inklusive dramatischem Höhepunkt zum Schluss und bedient sich dabei organischer Instrumente wie Piano und Schlagzeug in Verbindung mit Synthies und dem Einsatz von Stimmeffekten. Das „Spielen mit der Stimme“ kennt man schon aus früheren hier vorgestellten Werken von Modest Oda wie „Siena“ und „Come Home“.

Was den Inhalt des wunderschönen neuen und zum Abschalten geeigneten Songs anbetrifft, erklärte der österreichische Musiker, der bereits als Support für Lola Marsh oder Bosse unterwegs war: „Das Lied erzählt davon, etwas zu finden, das auf den ersten Blick zu heilen scheint, sich in weiterer Folge jedoch als das Gegenteil entpuppt. Die Enttäuschung über diese unerwartete Wendung ist das Leitmotiv des Textes. Der Kampf gegen die Akzeptanz der Wahrheit baut sich im Arrangement bis zum explosiven Schluss immer weiter auf.“

Wer kennt das nicht: da macht man sich die schönsten Vorstellungen von einem bestimmten Menschen, einer Situation oder ähnliches und dann kommt alles doch ganz anders als man denkt, es sich wünscht und vorgestellt hat. Alle Illusion verpufft sozusagen wie heißer Wasserdampf und es bleibt nur noch die unschöne Erkenntnis.

Modest Oda selbst bezeichnete „Only Water“ gegenüber music-allnew.com als „für mich wahrscheinlich das bisher persönlichste [Lied], auch wenn der Text eher abstrakt gehalten ist.“ Noch persönlicher wird das Stück zudem durch das dazugehörige Schwarz-Weiß-Video. Dieses zeigt nämlich „alles Material aus einigen Filmen von meinem Großvater aus den letzten 50, 60 Jahren“, wie der Künstler weiter verriet. Song und Clip sind unbedingt hörens- und sehenswert!

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